Knappe Niederlage in der Ersten Runde des Viererpokals Hessen

Der Pokal ist häufig eine Gelegenheit, gegen unbekannte Mannschaften zu spielen. So auch dieses Jahr, im Achtelfinale (erstes Spiel für uns, in der ersten Runde waren wir kampflos weitergekommen) des Vierpokals auf Hessenbene spielten wir gegen die Schachabteilung des Bundeskriminalamts in Wiesbaden.

Auf dem Papier waren wir die klar überlegene Mannschaft, an fast allen Brettern hatten wir ein zum Teil deutliches Übergewicht nach Wertungszahlen. Am Ende gewann allerdings die Mannschaft des BKA verdient. Matthias Partie war als Erste zu Ende, aus der Eröffnung heraus hatte er einen Bauern mehr und die bessere Stellung, nachdem der Gegner eine Springergabel übersehen hatte, war die Dame weg und die Partie bald vorbei. Etwas später war allerdings meine Partie auch zu Ende, in der Eröffnung beging ich in unvertrauter Stellung einen positionellen Fehler, bald daruf kam ein taktischer Fehler hinzu. Keine gute Kombination, mein Gegner beendete die Partie souverän: Gleichstand (und bereits Vorsprung für BKA Wiesbaden aufgrund der Berliner Wertung, bei Gleichstand hätte meine Niederlage an Brett 1 den Ausschlag gegeben). Trotzdem sah es noch gut aus für uns, Fabian hatte einen, dann sogar zwei Bauern mehr, nachdem er vorher einen Angriff des Gegners am Königsflügel abgewehrt hatte. Klaus wiederum stand zwar klar schlechter, aber nicht eindeutig auf Verlust und hatte deutlichen Zeitvorteil. Leider übersah Fabian im Damenendspiel ein Dauerschach des Gegners, Klaus Gegner konnte den Vorteil verdichten und die Zeit halten. Damit 2,5-1,5 für BKA Wiesbaden.

Spaß gemacht hat der Ausflug nach Wiesbaden trotzdem, das nächste Mal kommt vielleicht noch etwas Spielglück hinzu.

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