SKM6 holt erneut „nur“ Remis

Am vorletzten Sonntag spielte die 6. Mannschaft zu Hause gegen SG Atzbach/Heuchelheim 2 in gewohnter Besetzung und mit Bosko an Brett 6.

Jakob spielte mit Schwarz gegen das Londoner System, weswegen sehr symmetrische und ausgeglichene Stellung entstand, in der sich beide Spieler recht schnell auf ein Remis einigten. 0,5:0,5

Niko hatte schon nach wenigen Zügen eine sehr unübersichtliche und offene Stellung auf dem Brett, in der er zwar kurzzeitig schlechter stand, aber durch einen Fehler des Gegners in der schweren Stellung einen entscheidenden Vorteil erlangte. Der Gegner versuchte in der Folge noch den Freibauern und weitere Bauerngewinne zu verhindern, konnte dem Druck aber nicht standhalten und musste aufgeben. 1,5:0,5 für Marburg

Dimitri spielte gegen eine sehr passive Eröffnung, in der er schnell Druck aufbaute. Nach einigen eher ungenauen Zügen, war die Stellung jedoch vollkommen ausgeglichen. Auf der Suche nach einem Plan, schwächte Dimitri seine Rochadestellung, gewann dafür aber einen Bauern. Genau dieses  verlorene Tempo, welches er investierte, um den Bauern zu schlagen, führte dazu, dass der Gegner eine taktisch gewonnene Stellung erreichte. Diese verwertete er. 1,5:1,5

In Toms Partie stand eine Italienische Eröffnung auf dem Brett. Schwarz tauschte den starken weißen Läufer ab, überließ Tom dafür aber die Initiative. Tom versuchte die Türme zu verdoppeln und Druck auf die schwarzen Bauern zu machen. Dies gelang jedoch nicht und der Gegner konsolidierte sich, weswegen Tom Remis bot, welches der Gegner annahm. 2:2

Bosko spielte Englisch und verbesserte nach und nach seine Stellung bis er einen leichten Vorteil hatte. Im Mittelspiel gelang Boskos Läufer in die gegnerische Stellung, sodass er eine Qualität gewann. In der Folge tauschten sich alle Figuren ab und Bosko konnte die bessere Stellung sicher verwerten. 3:2 für Marburg

Emils Gegner wählte die Spanische Eröffnung, in welcher sich Emil gut auskannte. Der Gegner versuchte Druck auf Emils Königsflügel aufzubauen. Diesen konnte Emil aber gut abwehren und in ein völlig remislastiges Endspiel abwickeln. Beide Spieler wandelten gleichzeitig einen Bauern um, weswegen die Partie immer noch ausgeglichen war. Nach einem Schach des Gegners, dachte Emil er stünde auf Verlust und gab auf, obwohl die Stellung völlig Remis war. Endstand: 3:3 

 

 

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