Marburger U12 beim online Schach vorne in Hessen und im Bund

In der Corona Zeit schlug die Stunde der kontaktfreien Sportarten, und so wanderte das Jugendschach bald ins Internet. Dort wurden verschiedene Turnierformen ausprobiert, insbesondere Schnellschach und Blitzschach, da die schnellen Zugfolgen nicht nur viel Spaß und Spannung versprechen, sondern auch der Zeitdruck die Verwendung von unerlaubten Hilfsmitteln erschwert.

Die Jugendspieler des Schachklub Marburg hatten in den letzten Jahren bereits im normalen Turnierschach mehrfach Treppchenplätze in Hessen erreichen können. Dort wurde mit Vierermannschaften gespielt, da nicht alle Vereine über eine so breit aufgestellte Jugendmannschaft verfügen. Der Austragungsmodus im Internet erlaubte jedoch, dass alle Spieler teilnahmen und am Ende des Turniers die Wertung aus den vier besten Einzelspielern ermittelt wurde. Dadurch konnten auch die Ersatzspieler mitspielen und mitfiebern.

Kurzum, diese Begeisterung übertrug sich auch auf das Ergebnis. In der lichess-Hessenliga U12 wurden 10 Turniertage Schnellschach gespielt. An 6 Spieltagen gewann die Mannschaft des SK Marburg und wurde damit Sieger der Gesamtwertung. Ernsthafte Konkurrenz war der SK Bad Homburg, der den zweiten Platz erreichte. Der Kampf um den dritten Platz zwischen Offenbach, Griesheim und Darmstadt war denkbar eng, mit dem besseren Ende für Offenbach. Die Tabelle folgt weiter unten.

Doch damit nicht genug, die Schachschule Rostock richtete auch eine informelle Bundesliga Schnellschach für U12 Mannschaften aus, bei der zahlreiche bekannte Namen aus dem Jugendschach teilnahmen. Hier spielten mehr als 200 Kinder in über 30 Teams an neun Wertungstagen gegeneinander. Während Düsseldorf und Staßfurt sich in der Gesamtwertung als uneinholbar erwiesen, entwickelte sich um den dritten Platz ein Krimi zwischen dem Blauen Springer Paderborn und dem SK Marburg, mit einem Foto-Finisch in der letzten Runde. Vor der Runde lagen die Paderborner noch mit 58,5 Punkten vor Marburg, doch mit den allerletzten Partieergebnissen in der Finalrunde wurde klar, dass Marburg tatsächlich 59 Punkte aufgeholt hatte und damit den dritten Platz eroberte !

Für Marburg haben gepunktet: Philipp Dubinker, Fabian Dietrich, Felix Jung, Lukas Jung, Mohammad Alkayas, Mark Scherer, Jost Baumgart, Rafael Piller und Paul Pogge von Strandmann

Die Abschlusstabelle der Bundesliga:

1 Düsseldorfer Schachverein 1854 902
2 SG Einheit Staßfurt 876
3 SK Marburg Jugend 853
4 SK Blauer Springer Paderborn 852,5
5 Schachfreunde Gern-Pasing 788,5
6 SK Bad Homburg Jugend 773
7 SC Garching 1980 – Jugend 753,5
8 Königskinder Hohentübingen 717,5
9 Brackel Kids 716
10 Schachhaus Fritzdorf 647
11 VSG 1880 Offenbach 564
12 Schachfreunde Essen-Werden 1924/80 Jugend 534,5
13 SK Tarrasch 1945 München e.V. 531,5
14 SV 1934 Griesheim e. V. 527
15 Die Süder Kids 516,5
16 Schachzwerge Magdeburg e.V. 472
17 SV Erkenschwick 384
18 Lörrach (aW) 370,5
19 ESG Jugend U12 288,5
20 Schachfreunde Gern-Pasing II 278,5
21 TuS Coswig 224,5
22 Schachschule Rostock (aW) 211
23 Schachverein Mülheim-Nord 1931 208,5
24 SV Erftstadt Junior 208,5
25 Bremer Schachjugend (aW) 193
26 SGL 187
27 USV TU Dresden 168
28 SC Garching 1980 – Jugend II 145,5
29 Greifswalder SV 99
30 SK Münster 1932 47,5
31 Turm Schiefbahn 1931 3

Und die der Hessenliga:

Platz

Team

Teilnahmen

Turnierpunkte

Brettpunkte

1.

SK Marburg

10

91

831

2.

SK Bad Homburg

10

86

750

3.

VSG 1880 Offenbach

10

71

656

4.

SC 1934 Griesheim

10

66

598

5.

Schachforum Darmstadt

10

66

583

6.

SK 1980 Gernsheim

10

41

378

7.

SK Turm Bad Hersfeld

10

39

390

8.

SC Caissa Kassel

6

32

322

9.

SV 1920 Hofheim

10

28

295

10.

SK Langen

7

19

197

11.

SV Oberursel

4

6

62

12.

Biebertaler Schachfreunde

3

5

38

 

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