SKM6 holt den ersten Auswärtssieg der Saison

An diesem Tag spielte SKM6 wieder in Stammbesetzung mit Diana an Brett 6 gegen Oberhessen Echzell 2.

Jakob spielte gegen Englische Strukturen, wo er früh unter hohen Druck geriet, da er nicht die genauen Pläne für Schwarz kannte. Nach 17 Zügen musste Jakob sich geschlagen geben, da sein Gegner eine taktische Verwicklung sah, die Jakob nicht mehr abwenden konnte. 1:0 für Echzell

Nils Gegnerin machte einige frühe Fehler und stellte einen Bauern ein. Nach einem Damentausch auf d8, konnte ihr König nicht mehr rochieren, was Fesselungen zur Folge hatte. Irgendwann konnte sie nicht mehr alles halten und verlor weiteres Material, was sie zur Aufgabe zwang. 1:1

Dimitri gewann in der Eröffnung eine Figur, hielt es aber fälschlicherweise für besser in ein Endspiel abzuwickeln, in dem er die Qualität mehr hatte. Dimitri erreichte eine gewonnene Stellung, in der er sich jedoch verrechnet hatte und in eine sehr remislastige Stellung überging. Zu seinem Glück, spielte seine Gegnerin einen der wenigen Verlustzüge und gab kurz danach auf. 2:1 für Marburg

Emil erreichte sehr früh in der Partie einen Vorteil, da der Gegner sich auf das, ihm unbekannte, Schottische Gambit einließ. Emil fand starke Züge und hielt dauerhaft den Druck aufrecht. Später gewann er dann noch eine Leichtfigur und kurz darauf die Partie. 3:1 für Marburg

Diana hatte es mit einer sehr passiven Variante zu tun, in der ihr Gegner fast alle Figuren auf die 1. Reihe zog. In der Folge startete sie einen starken Mattangriff. Im richtigen Augenblick fand sie aber nicht den entgültigen Gewinn und so gelang es dem Gegner wieder ins Spiel zu finden. Diana hatte immer noch eine leicht bessere Stellung, bot dann aber im Mannschaftssinne Remis, wodurch der Mannschaftssieg gesichert war. 3,5:1,5 für Marburg

Tom musste mit Schwarz gegen das Londoner System spielen, wo er sich erstmal gut behauptete und den schwarzfeldrigen Läufer des Gegners abtauschte. Dadurch war die Tür offen für einen Angriff gegen Toms König. Dieser suchte am Damenflügel und im Zentrum Gegenspiel, wodurch er Raum gewann. In der Zwischenzeit konnte der Gegner die Qualität gewinnen, entschied sich aber für ein Turmopfer, was aber am Ende die Qualität verlor. Es stellte sich raus, dass der weiße Springer sehr gut positioniert war und Tom passiv stand. Dann gab er zu Recht die Qualität zurück, was zumindest das Remis sichern sollte. Kurz darauf übersah er im Bauernendspiel nach 4h30min Spielzeit den Zug, der Remis gehalten hätte und musste aufgeben. Endstand: 3,5:2,5 für Marburg

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