SK Marburg III siegt gegen Dotzheim II

Das ist wirklich unglaublich! Nachdem wir mit 1:7 Punkten in die Saison gestartet waren (und dabei gegen die beiden nominell schwächsten Teams der Liga bereits gespielt hatten), war unsere Abstiegswahrscheinlichkeit gefühlt bei 95%. Ich hatte mich schon auf die wesentlich kürzeren Fahrten in der nächsten Saison gefreut. Nach drei Manschaftssiegen infolge stehen wir nun bei 7:7 Punkte und haben gute Chancen, in der Landesliga zu verbleiben. Weil vermutlich drei Manschaften aus unserer Liga absteigen werden, sind wir noch keineswegs sicher und benötigen weitere Punkte aus den letzten beiden Spielen gegen Braunfels I und Wieseck I. Gegen unseren nächsten Gegner Braunfels I spielen wir ein echtes Abstiegsduell. Braunfels hat nur 4:10 Punkte und muss gegen uns bedingungslos auf Sieg setzen.

Gegen Dotzheim II traten wir ohne Shady Alkayas und Jeremy Lenjalley an, dafür aber mit Rita Yagi und Bo Wimmer. Wir traten mit einem DWZ – Schnitt von 1796 an, unsere Gegner mit einem von 1824.

Als erstes war die Partie von Rita Yagi am 7. Brett zuende. Sie überspielte ihren Gegner mit einem Königsflügelangriff. Er musste eine Figur geben, um den Mattangriff auf der h-Linie abzuwehren. Eine sehr souveräne Partie von Rita.

Berhard Roling spielte am 3.Brett ebenfalls einen sicheren Sieg heraus. Im Mittelspiel gewann er einen Zentrumsbauern bei besserer Stellung. Laut Bernhard lies sich die Partie danach recht einfach zum Sieg weiterspielen.

Bo Wimmer erreichte am 8. Brett  ein Remis, so daß wir kurz vor 18.00 Uhr mit 2,5 zu 0,5 führten. Trotzdem standen wir als Manschaft keineswegs gut, weil zu diesem Zeitpunkt drei Partien auf Verlust und zwei auf remis, aber unbequem standen.

Am 5. Brett hatte Thorsten Brand im Mittelspiel falsche Entscheidungen getroffen und einen Bauern verloren bei schlechterer Stellung. Gott sei Dank musste mein Gegner noch 15 Züge in 10 Minuten machen, wofür ich noch ungefähr 17 Minuten Zeit hatte. Ich konnte die Partie kompliziert gestalten (er hatte Freibauern auf der a und c Linie und ich einen auf der e-Linie). Am Ende der Zeitnotphase hatte ich eine gewonnene Stellung, weil er meinen Freibauer nicht mehr aufhalten konnte und auch nicht seinen Turm oder Läufer gegen die entstehende Dame geben konnte. Zwischenstand 3,50 : 0,50.

Der Manschaftssieg war trotzdem noch ein hartes Stück Arbeit.

Sergey Laschenko an Brett 1 und Volker Hahn an Brett 6 konnten gegen ihre jugendlichen Gegner eine Niederlage nicht verhindern. Sergey gewann im Mittelspiel eine Qualität,  geriet aber dadurch in einen Angriff am Königsflügel, der ihm Material kostete. Volker hatte eine im Mittelspiel ausgeglichene Stellung, welche er aber unglücklich weiterspielte.

Thomas Thimm am 2. Brett und Gunnar Hanig am 4. Brett mussten unbequeme, aber remisliche  Stellungen gegen ihre Gegner verteidigen. Gunnar spielte bis kurz vor acht Uhr. Erst dann stand unser Manschaftssieg fest. Ein glücklicher Sieg gegen einen starken Gegner!

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