Schachjugend erfolgreich in Korbach

Zwei Marburger als geteilte Sieger im C-Turnier des Korbacher Open, wer hätte das gedacht ?! Vom 3. bis 6. Oktober spielten 7 Jugendliche des SKM sieben Turnierpartien in einem Teilnehmerfeld von 69 Spielern. Korbach präsentierte sich mit einer schönen Altstadt, einer liebevollen Turnierorganisation und einer komplett neu renovierten Jugendherberge als attraktives Reiseziel für Schachfans.
Groß war die Anspannung zu Beginn des Turniers. Nachdem in der ersten Runde 5 aus 7 und in der zweiten Runde 3.5 aus 7 erzielt wurden konnte in der dritten Runde mit 7 aus 7 die volle Punktzahl erreicht werden. Runde 4 brachte dann nur zwei Punkte (Georg und Karim), Runde 5 3.5 Punkte (mit einem remis von Georg und Karim am Spitzenbrett).
Am Ende ging es dann um die Plätze und der letzte Tag war noch einmal besonders spannend. Während in der morgendlichen Runde nur 3 Punkte erzielt wurden hatten sich alle vorgenommen, in der letzten Runde zu gewinnen (das hatten allerdings auch unsere Gegner). Entsprechend konzentriert ging es zur Sache. Der Nachmittag brachte dann tolle 6.5 aus 7 und damit gute Platzierungen für die teilnehmenden Marburger Jugendlichen.
Am Ende teilten sich drei Spieler mit 6 aus 7 den ersten Platz, nach Buchholz wurde Georg Kappeler erster und Karim Alkayas zweiter, beide zogen mit enem stolzen Pokal nach Hause und dürften ihre Wertungszahl erheblich verbessert haben. 5 aus 7 und damit 11. Platz für Philipp Dubinker, der damit bester U12 Spieler im Turnier wurde.
Mohammad Alkayas und Mark Scherer erzielten beide 4 Punkte und identische Buchholz, sie landeten auf den Plätzen 24 und 25. Für Mark eine Verbesserung (er wurde auch dritter der U10), für Mohammad eine Seitwärtsbewegung. Rafael Piller holte 3.5 Punkte und wird damit seine erste DWZ bekommen. Fabian Dietrich wurde mit 3 Punkten dritter der U8, erreichte insgesamt Platz 45 und wird seine DWZ wohl leicht verbessern. Ob er die 800 knacken kann ?
Sonst gab es noch die Jugendherberge, die unser Abendessen vergessen hatte, der Berliner Grill, der für einige Schlaraffenland und für andere ein Schrecken war, langweilige Schachgeschichten zum Einschlafen, 15 Minuten Fußweg zur Turnierhalle mit Helges speziellen Abkürzungen, eine neue Rugby Pflaume, rasierte Gegner, Versuche die Gunst von Rafaels kleiner Schwester zu erlangen, der Tausch von Nachtruhe gegen Tischdienst und vieles mehr.
Wir wurden schon gefragt, ob wir nicht nächstes Jahr wiederkommen wollen …
Nicht unerwähnt bleiben soll auch die Teilnahme von erwachsenen Marburger Schachspielern im A-Turnier, insbesondere der Damenpreis für unsere Spielerin Johanna Blübaum, die sich mit 4.5 Punkten in dem sehr starken Feld (3 GM, 1 IM) behaupten konnte (Platz 11 von 77 im Gesamtfeld).  Auch unser Thomas Henrich, der zwischendurch immer auch etwas Zeit für die Jugendlichen fand (und meine Partieerklärungsbemühungen begleitete) darf mit seinem 8. Platz (ebenfalls 4.5 Punkte) nicht allzu unzufrieden sein, genau wie Nils Emig (2.5 Punkte und 62. Platz).

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